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verwendete Techniken:Temperierung, Lüftungstechnik, Frischwassertechnologie, BHKW

Mehrfamilienhaus Erlangen, Wohngebäude mit 27WE

 

Darstellung des Haustechnikkonzeptes

Heizung / Wärmeerzeugung
Die Wärme wird vor allem mit Hilfe von 2 Blockheizkraftwerken bereitgestellt. Diese bestehen aus ortsfesten Gasmotoren, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen. Der Strom wird durch den Energieversorger nach den gesetzlichen Regelungen vergütet – steigende Strompreise schlagen sich dabei in steigender Vergütung nieder.
So werden die Nebenkosten verringert. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird der Spitzenbedarf der Wärme
durch einen Brennwertkessel erzeugt. Dieser nutzt auch einen Großteil der im Abgas enthaltenen Wärme.
Die Wärme wird in einem Pufferspeicher zwischengespeichert.
   
   
 

Trinkwasser-Kombi-Station
In der Wohnung (Abstellraum, Bad, Flur – je nach Grundriß) befindet sich eine Kombi-Station. In dieser wird das Warmwasser nach Bedarf bereitet, die Wohnungsheizung gesteuert und der Wasser- und Wärmeverbrauch gemessen.
An der Station können im Havariefall Heizung und Wasser abgestellt werden.


 
  Warmwasser
Das Warmwasser wird direkt vor Ort bereitet. Zirkulationsverluste und Keimgefahr gehören somit der
Vergangenheit an. Es können etwa 15l/min Wasser mit 45°C entnommen werden. Die Warmwasserbereitung
wird vorrangig vor Heizung behandelt.

Heizflächen
Die eingesetzte Wandtemperierung aus Kupferrohr erledigt die Raumerwärmung unsichtbar und an den Stellen,
wo Wärme benötigt wird: An Fenstern und Außenwänden. Die geringere Putzüberdeckung ermöglicht eine
schnellere Regelung als bei klassischer Fußbodenheizung - bei allergikerfreundlicher Strahlungswärme.


 
  Verbrauchsmessung
Die Zähler für Kaltwasser und Wärme erfassen den gesamten Bedarf einer Wohnung. Die Auslesung erfolgt ohne Zutritt zur Wohnung über ein Bussystem.

Lüftung
In Ihrer Wohnung ist ein kontrolliertes Abluftsystem eingebaut. Dieses besteht aus folgenden Elementen:

  • Zuluftelement über den Fenstern in Wohn- und Aufenthaltsräumen
  • Schaltbare Abluftelemente in Sanitärräumen mit WC
  • Abluftelemente in sonstigen Sanitärräumen und Küchen
  • Ventilatoren (auf dem Dach, in der Zwischendecke)


Da die Feuchte der Raumluft die Verschmutzung der Luft gut widerspiegelt, wird die Lüftung feuchtegesteuert.
Die Zuluftelemente lassen dann frische Außenluft in Wohn- oder Schlafzimmer strömen, wenn die Feuchte dort zunimmt. Das ist in den Nutzungszeiten durch die feuchte Atemluft der Fall. Die Abluftelemente öffnen dann,
wenn in den entsprechenden Räumen die Feuchte steigt (Duschen, Kochen). Je weiter sie öffnen, desto mehr
Luft wird durch den Ventilator abgesaugt. Die Steuerung erfolgt dabei rein mechanisch durch Dehnung und Schrumpfung. Wartung ist nicht erforderlich.
In den WC´s kann zusätzlich für einige Minuten per Taster das Element komplett geöffnet werden (Klack-Geräusch, automatische Rückstellung) um Gerüche schnell abführen zu können. Die Abluftelemente können leicht gereinigt werden (Deckel abnehmen und der Gebrauchsanweisung folgen).

Durch zentrale, i.d.R. auf dem Dach befindliche Lüfter entfallen Lüftergeräusche in Bad und WC.
Generell gilt:

  • Die Lüftung läuft immer. Durch die Feuchtesteuerung wird aber sichergestellt, dass bei Nichtbenutzung der Wohnung der Luftwechsel sehr gering bleibt
  • Fensterlüftung ist möglich – bedingt durch „Handsteuerung“ aber immer einen höheren Heizenergieverbrauch.

Fazit: Durch die feuchtegesteuerte Abluftanlage wird der hygienisch notwendige Luftwechsel sichergestellt – bei geringstmöglichem Energieverlust.

 


 
     
 

 

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