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Hydraulischer Abgleich mit der Thermographiekamera

 


Quelle: Energiedepesche 9/05

Die Hydraulik in Heizungs- und Warmwasseranlagen ist in vielen Fällen nicht abgeglichen. Dies führt zu folgenden Problemen:

  • Hohe Rücklauftemperaturen, dadurch unwirtschaftliche Betriebsbedingungen,
    erhöhter Energieverbrauch für Pumpenstrom und bei der Ausnutzung des Energieträgers
  • Störende Geräusche in der Heizungsanlage
  • Unterversorgung in entlegenen Gebäudeteilen
    Die herkömmlichen und üblichen rechnerischen Verfahren zum hydraulischen Abgleich scheitern oft an ungenauen Angaben zur Bestandsanlage oder durch falsche Annahmen bei der Heizlastberechnung und der Einstellwerte in Bestandsgebäuden.

Der Abgleich mit der Themographiekamera kann ohne größere Kenntnisse der Hydraulik erfolgen und die Einstellungen können dabei an Besonderheiten im Gebäude (Bsp.: Treppenhaus mit häufig geöffneten Türen) angepasst werden.
Derzeit wurden von uns sehr gute Ergebnisse mit dem Verfahren erzielt und vor allem für Verwaltungsgebäude und Schulen stellt der hydraulische Abgleich mit Hilfe einer Thermographiekamera eine Alternative zu anderen Verfahren dar. Mit dem Verfahren können auch sehr gut Fehler an der Verrohrung (Vertauschung von Vor- und Rücklauf etc.) aufgedeckt werden.

Kurzbeschreibung des Verfahren mit Thermographiekamera:
In mehreren Durchgängen wird die Bestandssituation aufgenommen und anhand der festgestellten hydraulischen Bedingungen (hohe Rücklauftemperaturen oder andere hydraulische Besonderheiten wie Teildurchströmung von Heizflächen) abgeglichen.

Beispiel 1: Darstellung der Einstellungsveränderung am Heizkörper
Die unten abgebildeten Thermographiebilder zeigen den gleichen Heizkörper vor und nach der Umstellung der Voreinstellung in verschiedenen Durchgängen. Wesentlich ist dabei, dass die Spreizung des Heizkörpers nach Änderung der Einstellung deutlich vergrößert werden konnte. Die Rücklauftemperaturen im System können bei Behandlung aller vorhandenen Heizflächen deutlich gesenkt werden. Dies führt zu einer besseren Effizienz der Heizungsanlage.

Beispiel vorher und nach 2 Durchgängen mit der Thermographiekamera und en-sprechenden Korrekturen an der Voreinstellung

Nach dem ersten Durchgang

Nach dem zweiten Durchgang


Beispiel 2 Temperaturverteilung bei Einstellungsveränderung
Die Bilder unten zeigen wie sich die Temperaturverteilung nach Veränderung der Vor - Einstellung verändert. Der Hydraulische Abgleicht wirkt sich also positiv auf die Rücklauftemperaturen im System aus (hier Fernwärme aus Geothermie)

Beispiel 3: Schlecht durchströmter Heizkörper:

Mit der Thermographie lassen sich auch schlecht durchströmte Heizflächen darstellen.

 

Beispiel 4: Falsch angeschlossener Heizkörper - Vor- und Rücklauf vertauscht

Beispiel 5: Heizkörperdefekt

Dieser Badheizkörper wird nur im oberen Bereich durchströmt. Es ist so faktisch ein Kurzschluss zwischen Vor – und Rücklauf vorhanden, der sich auf die Rücklauftemperaturen auswirkt. Derartige Hydraulikfehler führen zu einer ineffizienten Anlage.


Fazit Hydraulischer Abgleich mit der Thermographiekamera
Das Verfahren bietet vielseitige Möglichkeiten für den Abgleich und die Fehleranalyse im System.

Bei Verwaltungsgebäuden, Schulen oder sonstigen allgemein zugänglichen Gebäuden kann man das Verfahren meist ohne große Behinderungen des allgemeinen Betriebes anwenden. Bei Mehrfamilienhäusern muss der Abgleich möglichst gleichzeitig durchgeführt werden. Dies ist im Normalfall aufgrund der nicht gleichzeitigen Zugänglichkeit aller Wohnungen schwer zu ermöglichen.

Falls dieses Verfahren bei ihrem Projekt nicht angewendet werden kann, kann auch mit herkömmlichen Mitteln (Berechnung) oder anderen Verfahren mit Temperaturmessung ein Abgleich vorgenommen werden.

Gerne erstellen wir für einen hydraulischen Abgleich ein Angebot.

 

Hydraulischer Abgleich mit der Thermographiekamera als PDF

 

   
 

 

 

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